Siebentes Kapitel.
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lich die Grubenschwämme untersucht, und, wenn siean ganz lichtleeren Stellen wuchsen, sie mit Kohlen-säure überladen gefunden, von der in denen, die dasLicht bescbienen, nur sehr wenig zu finden war. Undgegen Decandolle's Versuche bemerkt er, daß da-beym Lampenlicht entwickelte Sauerstoffgas allezeit mitkohlensaurer Lust gemengt sey. '?) Auch wird die Nei-gung der Pflanzen gegen das künstliche Licht so wenigwie gegen stark erhitzte Körper bemerkt werden. '^)Das Sonnenlicht bewirkt diese Zersetzung derKohlensäure auch nicht, indem es als strahlende Wär-me die Ausdünstung verstärkt. Denn bey sehr ver-mehrter Wärme dunsten die Pflanzen doch weniger aus,wenn das Sonnenlicht fehlt.
Diese Zersetzung erfolgt ferner zwar durch Wahl-verwandtschaft, indem der Kohlen-und Wasserstoffvon irgend etwas stärker angezogen werden müssen,als vom Sauerstoff, damit sie den letztem fahren las-sen. Aber diese Wahlverwandtschaft wird durch denLebensart bewirkt, und findet nicht auf gleiche Weisein todten Theilen Statt. Senebier bemerkte, daßdiese Zersetzung in trocknen blattlceren Zweigen nichterfolgte. - Thompson hatte zwar behauptet, daßauch Glasfäden, Seide und ähnliche todte Körper die«
»7) Xna, cbiin, rom 74. rZio- P, 526«
18) Mustek a. O. S, 107.
Jngenhouß Vers, mit Pflanzen, S. 45 - 8en,-bisr exjie'rienct!« »ur k'scitvi» lks I» luouers «ol »iioäan5 le» ve'ß>;r> x. 2gg,
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