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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Siebentes Kapitel.

§. 65.

Die Elektrizität als Reiz.

Diese und ähnliche, ohne Zweifel elektrische, Er-scheinungen führen uns ganz natürlich auf die Untersu-chung . welchen Einfluß die Elektrizität auf die Vege-tation habe. Eine aus dem Grunde noch bis jetzt sehrschwierige Untersuchung, weil die Lehre von der at-

diese leuchten, indem fle auswendig gelb und inwendigblau sind, und verbreiten ein ür die Seehunde tidrli-cheS Gift. Sollte dies wol eine Dul-ul,,!» seyn? Aiucheine Landpflanze führt Aelian unter diesem Nonnenauf, der er gleiche Eigenschaften zuschreibt, und »onder 2 0 sephus ( >ls bell» juäric. VII. 25 .) und P l i-nur (XX.lV. , 7 .) dasselbe erzählen. Der letztereSchriftsteller erwähnt auch eines Gewächses in Getro-sten (am InduS) welches zur Nachtzeit leuchte, u>nddeßwegen d^crezrslum genannt werde. (>ll>. XXI. c.ri-1 An einem andern Orte!(b>". -ei >,erb. I. roz.)habe ich schon vermuthet, daß hiemit e-e-alpinlr yul-ekerrnnr gemeint sey. Vergl. o. Oeinsrtlls -L-i»«r »ämiranlli? Iisrbi», <^>,LS l.uoariLs nomiQsorur,ligur. ( iL5§.) 4.

Anm. 2 . Kürzlich hat Schrank Versuche bekannt ge-macht, aus denen hervor geht, daß frische sowohl alstrockne Blumen im Finstern nicht leuchten, währendZucker, Parier, Leder, trockncs Holz und andere Sub-stanzen schimmern. Mit Recht sagt er: dies Leuch-ten könne nicht die Folge der Elektrizität sscyn, weilweder Siegellack, noch andere Körper, die die Elektri-zität erregen, leuchten. ES scheint vielmehr das,Lichtvon diesen Körpern eingesogen zu werden. (Magazinder Derl. Gesellsch. Naturf.. Freunde, B.V- S. -45 )