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Siebentes Kapitel.
Droussonet's behauptete Einwirkung der Elektrici;tät auf die Bewegungen des liecl/saruni A/rgns,daß es stärker zucke und nachher in einen Zustand vonErschöpfung sinke, konnte durch spätere Bersuche nichtbestätigt werden. '*)
Noch mehr erhoben sich gegen jene frühere Be-hauptungen die Versuche und Erfahrungen großerPhysiker, Jngenhouß,Dolta's, Sylvcstre's,Paets van Troostwyk, Krayenhoff's undSerie bier's, die den Einfluß der Elektricität auf dieVegetation so äußerst gering anschlagen, daß er fastnicht in Betracht komme. Jngenhouß zeigte, daß,wenn man die Einwirkung des Lichts auf das Keimen.und die Vegetation abrechnet, die Elektrizität an sichdas Aufgehn der Saamen nicht befördere,'-) undSylveftre bestätigte diese Wahrnehmung, indemer lehrte, daß wenigstens keine feste Gesetze bey die-sem Einflüsse der Elektricität walteten.'^) Auch Voll«suchte daraus, daß in den niedern Luftschichten, wodie krautartigen Pflanzen vegetiren, die Elektrizi-tät kaum i bis 2^ stark sey, und in der Luftschicht derBäume sich nur etwa auf z" erhebe, zu beweisen, daßder Einfluß dieser Substanz auf die Gewächse sehr un-bedeutend sey. '>) Paets vanTroo st wyk undKrayenhoff fanden die Resultate der Rollet-Jal-labert'schen Versuche so schwankend und veränderlich,
ir) Voigts Magaz. für Naturl. B. VI- St. z. S. ro.
iz) Versuche mit Pflanzen, B. III. S. 127.
,4) ^lem. ll'sZsicuIc. <Is kau'», 1791. ^ulowae. p. 48«
15) Metereol. Briefe, B-I. S. 160.