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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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377
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Z77

Von bet Wurzel. H. 6F.

Das ist aber merkwürdig, und von MedicuSam besten entwickelt ^ ), daß die Zwiebeln und K»ol»lrn gewisse Perioden des Wachsthums durchlaufe», in-dem sie zuerst aus dem festen Körper nach unien Wur-zeln und nach oben Blatter treiben, in der Folge auchwohl Blüthenschäfte, aber me eher vollkommenenEaamen, als bis der Seikentrieb, durch den die Wurrzelbrut entsteht, fast erschöpft ist. Jede solcher Perm«den strebt zum Absterben des Grundkörpers oder dcSWurzelstocks hin; denn die Wurzeln hinterlassen, wennsie, nach dem Blühen, verwesen, Spuren der Fäul-nis im Grundkörper; eben so auch die Blüthenschäfte,und selbst die junge Beut hinterlässt da, wo sie hervorgetrieben ist, zerstörte Stellen. So muß bann endlichder Grundkörper nach und nach gänzlich erschöpft undwirklich zerstört werden. Auch bey den Knollen gehnähnliche periodische Veränderungen vor, nur mit demUnterschiede, daß das Ansetzen der jungen Brüt hierrings im Umfange erfolgen kann, und also auch ringsumher an dem Mutterkörper sich die Spuren der Zer-störung zeigen. Ja einige ächte Zwiebeln machen schondarin eine Ausnahme, daß der Munerkörper in sichselbst die junge Brüt erzeugt, welches bey dem Oriii-itiOALluiii sjicitliitckum der Fall ist.

40) Kritische Bemerk, über Kegenst. aus dem Pflanzenr.B. I- S. 121. Schon Mariotre hat einige guteBemerkungen über die Beziehung der Zwiebeln aufdas Wachsihum und Blühn der Pflanze. (»»»> »»»

Irrerer, x. z,Z.)