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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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379
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Von der Wurzel. H. 68. z?-

der Saamen bey Knollen - und Zwiebel - Gewächsendurch Abschneiden des Blülhcnschatts befördern undfast erzwingen kann und daß die Nusa, so lan-ge sie gebaut wird, noch niemals Saamen angesetzthak. Denn laßt man den Blürhenichaft mit derZwiebel oder Knolle in Verbindung: so geht, wenndas Blühn noch nicht vollendet »st, schon der Triebnach unten und der Seitentrieb vor sich, und eS wirddadurch dir Fortdauer des Triebes nach oben unter-brochen. Dasselbe ist der Fall mit dem Pisang, dessenVermögen sich durch Wurzelsprosicn zu vermehren,außerordentlich ftarkast.

Wie die Zwiebeln in die Knollen, so gehn diesein den Wurzelsrock über. Von dem letzter» gilt daherzum Theil, was von den erstern gesagt worden. DasVcrlängerungS - und Vervielfältigungs - Vermögenkommt demnach dem Wurzelstock fast auf ähnliche Wei,se zu, als den Knollen; es steht eben so im umgekehr-ten Verhältniß zu dem T'icbe nach oben: sowohl durchdas Ansetzen neuer Wurzel-Brüt als durch das Her-vortreiben der Stämme und Zweige wird die Kraft derWurzel erschöpft und der Keim zu ihrer Zerstörung ge-leqt, deren Spuren bey alten Wurzeln deutlich genugzu sehn sind.

Ja, sogar bey einjährigen Pflanzen, wie beyGr'sern, findet man im Keim einen Wulst oder einenfesten Körper, von dem die Würzelchen nach untenund das Pflänzchen nach oben treibt. (Taf. X. Fig.

4 >) Medien S Pflanzen -Physiolog. Abi ). T. U- S. 194.gr) Das. S. Z — §r.