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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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383
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Von der Wurzel. H. 6y.

Verdrängung des Markes bestehe, wie Medicusumständlich unv durch Untersuchungen von mehr alshundert Wurzeln erwiesen, '') ist an sich völlig wahr.Ausnahmen indessen kommen bey noch jungen Pfahl-wurzeln, besonders der Sommcrgewächse vor, die,als Fortsetzungen des Stamms, eben dasselbe Zellge-webe im Mittelpunkte des Kreises von Schraubend»»-dein zeigen, welches sich im Stamme befindet. *')Sonst findet man in den meisten Wurzeln eine so innigeVerflechtung des Zellgewebes der Rinde mit den Holz«bündeln, daß dadurch der Unterschied des lockern Pa>renchym's verloren geht, und diese Verflechtung wirdvorzüglich durch die strahlenförmige Verbreitung derBastbündel begünstigt, welche man in den meiste»Pfahlwurzeln bemerkt.

§. 70.

Zusammenhang der Wurzeln mit den Zweigen.

Wir sehen alle Tage eben so wohl Wurzeln, diezu Tage ausgehn, in Zweige und Stämme ausschla-gen, als auch Zweige, die man mit Erde umgebenhat, Wurzeln treiben. Ja, manche Gewächse habendies Vermögen, Wurzel zu schlagen, in einem so ho-

51) Beytr. zur Pflanzen-Anatomie, St. 2. S. 70. f.

52) Bernhardt über Pflanzcngefäßc, S. 20. Grewsagt schon (anst. ol plaol», p. 76-)-' rd« pilli i» »o-

meliuier j oone, ,on,«rime» eviilenk lowsrii» tiis rop.

Vertheidigt hat S le v o gt das Daseyn des Marks inden Baumrvurzeln. (Diana, V. m. S. 2?. NeueSFrrstarchi», B. Xd. S.