Achtes Kapitel.
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me seine Blätter völlig: so geht die Wurzel aus. Manwende nicht ein, daß doch im Winter, wo die Wurzelam kräftigsten wächst, die Bäume kahl sind. DenSommer über haben die Blätter ihre Dienste verrich-tet, um einzusaugen, und durch Vermischung der Luft-stoffe mit dem aufsteigenden Saft den Bildungssaft her-vor zu bringen. Dieser senkt sich während des Win-ters , angelockt durch die wärmere Temperatur der Er-de, abwärts, und macht, daß die Wurzel wachst undneue Fasern ansetzt.
2. Wenn man, nach Perrault, ^) einenBaum mit den Wurzeln so stellt, daß nur ein Theil derletzter« im Wasser steht, ein anderer aber in der Luft:so werden auch die lctztern ernährt, welches offenbaranzeigt, daß eine absteigende Bewegung des Bildungs-saftes auch aus dem Stamme Statt findet.
z. Daß Thränen des Weins erfolgt auch aus denWurzeln, und dies schwächt den Weinstock nicht sosehr, als es geschehn würde, wenn ihm dadurch dieSäfte entzogen würde», die die Wurzel angezogen.
4. Selbst eigenthümliche, harzige und öhlichteSäfte werden, nach bekannten Erfahrungen, reichli-cher aus dem untern Theil des Stamms und aus demWurzelftock gewonnen, als aus den obern Theilen derPflanze.
75 ) Das. p. s».
76) Das. p- 95. Vcrgl. Deal und Longe in
tr»»»Lcr. n. 43- p. 860.
77) Sehr gute Bemerkungen hierüber hat Cotta a. «. O.
5. 20.