Von der Wurzel. H. 74. 405
letztere gleichwohl sich gegen die Folgerungen erklärt,die daraus gezogen worden.
Eine andere Erfahrung ist für mich eben so über-zeugend. Am Strande der Ostsee und in den dürrenSandcbenen der Mark habe ich oft Gräser und anderekümmerliche Pfiänzchcn behutsam ausgehoben, undallemahl den Sand um die Wurzeln her feuchter ge-funden. Ja, man weiß, daß l^runelo arensri»und LI> rnus nrenarinK zur Bindung und Fruchtbar-machung des Dünensandes dienen: dies hat freylichmehr als eine Ursach, aber auch die hier angeführtedürfen wir nicht übergehn.
Nun hatBrugmans in einer, meines Wis-sens, noch angedruckten Schrift, woraus Coulon'^)die hierher gehörige Stelle mittheilt, aus den ange-führten Thatsachen und einzelen Beobachtungen denSchluß gezogen: es werden aus den Wurzel-Enden derPflanzen eigenthümliche Säfte ausgeleert, die zumTheil den benachbarten Pflanzen nachtheilig seyn.Daher sey es zu leiten, warum die Wurzeln andererGewächse, die in der Nähe des Taumellülchs stehn,wie angenagt und angefressen aussetzn. Dies beobach-tete B rüg man.s selbst an solchen Wurzeln, die ingläsernen Geschirren in Wasser standen. Es sey da-her wahrscheinlich, daß die Ausleerungen der Schartedem-Haf«r> des Lmzer-oii scris dem Waizcn, des
>6) Dir«, u« kuworiroi üläol« » vi cleilr,.
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