Neuntes Kapitel.
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diese vor; daher diese ästig werden, und sich durchZweige fortpflanzen lassen, wie das Bambusrohr,kruneum e1ancl68tlnum, ^grosti? mexica-nn u. s. f. Die übrigen, wie die meisten Palmen, sindganz astloS, können höchstens durch Wurzel-Spröß-linge, wie Lirsrnnerops lauinilis, fortgepflanztwerden, treiben aber bloße Blätter. In den Blät-tern selbst findet man, mit Ausnahme der Farrcn-kräuter, duz-chzehendS denselben Bau, als im Stamm;parallele Bündel von Schraubcngängcn, ohne jenenetzartige Verflechtung, welche in andern Blätternso gewöhnlich ist. Dieser Mangel an Verflechtungdrückt sich auch in der einfachen Eintheilung der Blu-me und der Befruchkungs-Werkzeuge aus. Drey-fach ist diese Eintheilung, als die, welche aus der ein-maligen Spaltung, mit fortgehendem mittlern Gangeentsteht.
Diesen wesentlichen Unterschied des Baues derMono - und Dikotyledonen haben Malpighi undGcew ^ schon eingesehn; aber DeSfontaineshat ihn zuerst umständlicher ausgeführt. 2 ?) Indessen,wie in der ganzen Natur Ucbergange vorkommen, sogiebt es auch Monokotylcdonen, deren Stämme kreis-förmig zusammenhangende Bündel von Schrauben-gängen enthalten, wie der Spargel, und es giebt
2;) 1.. c. p. z.
26) I.. c. s,. loj. tsd. XVIII. k. r.
L7) LI«m. Ue l'milik. llLl. ro>. I. p. — 621.