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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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417
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Von dem Stamm. H. 77. 417

ändert bleiben, die Rinde aber nachwächst. 47) ^

ist eine sLgemein bekannte Thatsache, das; das Oeulir-Auge sich nicht mit dem Holze des -Wildling.« vereinigt,sondern daß nur die Rinden mit einander verwachsen,wodurch Holzrandec' erzeugt werden, in deren Mitteeine Höhle mit trocknen Rändern gefunden wird. 4«)Durch einen sehr berühmt gewordenen und oftbestrittenen Versuch überzeugte sich du Hamel vonder Wichtigkeit des Einflusses der Rinde auf die Er-zeugung des Holzes. Er steckte Silbcrdraht und Zinn-folie zwischen Rinde und Holz, und fand, daß dieRindenlagcn Holz erzeugt hatten, wenn der Draht ge-nau zwischen Rinde und Holz eingesteckt wurde. Waraber der Draht zwischen die äußern Rindcnschichten ein-gebracht: so wurde er nach außen getrieben, sowieder Baum an Dicke zunahm, anstatt daß sie sich hät,ten in das Holz einsenken müssen, wenn die ganze Rin-den-Substanz holzig geworden wäre. Auf dieselbeWeise fand Mirbel 4»), daß ein Theil der Rin-den- und Bastlagen in Holz übergegangen war. Rich,tig bemerkt auch Frenzel"), daß aus einer gallerrar,tigen Masse sowohl Rinden - als Holzlagen sich bey die-sem Versuche erzeugen. Cotta suchte du Hainel'sVersuch dadurch zu berichtigen, daß er drey Nadeln,

47) Lls'm. ä- l'sc. rie-I>Lri,. s. 1777. p. 491.

p. n6.

i,8)MedicuS Beytr. zur Pflanzen-Anat. S. rgr.

49) l.. c. p. ZS —Z8.

L») 4nn. 6u mu,. vol. Vkl. p. L8L,

;i) Physiolog. Beobacht- L. 97.

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