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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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424
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Neuntes Kapitel.

neu erzeugt werde. ") Die Zwischenraume, welchedie Safrröhren da lassen, wo sie aus einander gehn,sind, wie gesagt, mit Zellgewebe gefüllt; und da die-se Zwischenraume nun in den verschiedenen Baftschich-ten auf einander passen: so kann man oft von außennach innen durch alle Bastlagcn durchstoßen, ohne eineVaströhre zu verletzen.

Auf diese Art nun, und vermittelst dieser zeitigenMaschen des Bastes bilden sich die sogenannten Spie-gelfasern (inse:rtion8 Orevv, ^vi nniidal ves-«els. Hunten,) wovon man Taf. II. Fig. n.Taf. lll. Fjg. 14. Taf. V. Fig. 21. 22. Taf. XI.8>g- 55- Taf. XII. Fig. 57. treue und deutliche Dar-stellungen findet. Grcw ist der erste, der dieseStrahlengänge oder Jnserlions genauer beschrieben undabgebildet; doch findet er sie in den Wurzeln viel deut-licher und bestimmter durch die Rinde durchsetzend alsim Stamm, "b) obgleich er den Bau des Holzes ganzeinfach durch innige Verflechtung dieser Strahlengängeund der Holzfasern erklärt. Auch Malpighi und Leeuwe n hock ?') kannten und beschrieben sie;

L6) ^nn»l. äu rr>u». vol. VII. p. 274. 289. — Lxpo-Ir. «tp. ,26.

L7) Du Hsliikl I. c. 22. Eben so Bernhards >6. 17.Rudvlphi rrü. f. Treviranus vom inw. Bau141.

Lg) I.. c. p. ik>8-t>9) l- c- ?- '62-72) t.. c. p. 28.

71) loin. I. x. 12. 2o.