Neuntes Kapitel.
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stellen zusammenhängende Gänge dar, welches aller-dings im Nadelholz, auch im Eichenholz, ganz deut-lich ist. Aber dies scheint von der Nähe der Schrau-bengänge herzurühren, die dann mehr auf sie einwir-ken. Poröse Röhren, wieMirbel will?'), könnensie noch weniger genannt werden. Sehr richtig sehndagegen Meyer 2") und Link^') die Spiegelfasernfür Fortsetzungen der Bastschichten, nebst dem zwischen-liegenden Parenchym an, welche allerdings Gemein-schaft zwischen Rinde und Mark eröffnen; doch streitetersterer gegen die Behauptung, daß sie Bildungssaftenthalten.
Um wieder zu den Baströhren selbst zurückzukeh-ren, so erscheinen sie uns wirklich hohl, wenn wir sienur von einem frischen in Saft stehenden Baum neh-men, oder in Wasser aufweichen. So erschienen siebisher seit Malpighi allen guten mikroskopischenForschern. Nur Muskel (ungeachtet er sein Delle-bare'sches Mikroskop rühmt) Rudolphi^) undMedicus^) wollen sie für bloße Fasern gehaltenwissen, die sich immer wieder theilen lassen. Mcdi-cus meint, es sey undenkbar, wie beym Oculiren dieäußerst feinen Röhrchen, wenn sie Säfte führen, aufeinander passen. Aber, das sollen sie auch nicht;
7g) reßkk. 1. »85-
8 ») Nalurgetr. Dürft. 159. i6r.
8>) Nachtr. 45.
82) l.. e. ,ol. II. p. 4 Z.
8;) A. a. O. rry.
8q) Pflanzeurhysiol. Abh. 165. Beytr. i8z.