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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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427
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Von dem Stamm. 78. 42*7

denn nickt unmittelbar gehn die Safte des Wildlingsin das edle Reis über, sondern es bildet sick ein Wulst,aus welchem abwärts Wurzeln in den Wildling, undaufwärts Saftgefäße in das edle Reis steigen Hillbildet zwar die Baströhren an sich ziemlich richtig ab,aber er giebt ihnen Seiten-Ocffnungcn, die nicht dasind, und laßt zwischen ihnen eine Haut ausgespanntseyn, die nichts anders als Parenchym ist. DieSeiten-Ocffnungcn scheinen mir durch optischen Betrugmit den Resten des Zellgewebes verwechselt zu seyn,wovon man sich durch Vcrgleichung der Hill'schen Ab-bildung mit Taf. X. Fig. 51. überzeugen kann.

Der Bast, bloß aus diesen Röhren und aus demParenchym zusammen gesetzt, hat zwar an seinem äu-ßern Umfange keine andere Gefäße, aber wo er durchdas Holz durchsetzt, da bilden sich überall Schrauben-gänge und punktirte Gefäße; daher man beym O.ueer-schnikt des Holzes (Taf. II. Fig. 11. Taf. V. Fig. 21.Taf. XI. Fig.^5. Taf. XII. Fig. 57.) allezeit nachinnen zu die bedeutenden Oeffnungen sieht, welche derDurchschnitt der Schraubengänge und punktirten Ge-fäße zeigt. Selbst bey den Monokotyledonen (Taf.IV. Fig. 17. 2O. XIV. Fig. 70.) sieht man auf demOueerschnitt die Baströhren immer in Verbindung der

8Z) Lonrrruciion <>5 rimber, pl. 7. 46.

86) NurSenebier vegec. I. 19z. 196.) pflichtet

Hill bey, aber von jenem Naturforscher durfte manauch keine eigene mikroskopische Untersuchung erwar-ten. Uebrigens ist dies Schränk- Klammer-Sub-stanz. (Naturgesch. der Pflanzen, irz.)