42 «
Neuntes Kapitel.
Schraubengange und der großen punktirten Gefäße.Daß überdies der Bast auch Safthalter in sich schließt,welche mchrentheils nach außen liegen, ist oben(S. roy. f.) schon angegeben worden.
Die Baströhrcn haben eine besondere Dehnbar-keit und Zähigkeit: sie widerstehen der Fäulniß sehrlange; daher macht man Matten und anderes Geräth,in Kanada selbst Kahne, und an andern Orten Strickeaus Bast. Last ist es, den wir aus Hanf, Flachsund Nesseln benutzen, indem das dazwischen liegendeParenchym der Fäulniß ausgesetzt wird, um Leinwanddaraus zn machen. Ja die Oerpline L,aAsiLtto hateinen so zarten Bast, daß bis zwölf Schichten desselbenüber einander liegen und in Wcftindicn zu Halstüchernr.rwandt werden.
§- 79 »
Ursprung und Bedeutung des Bastes.
Der Bast hat einen ganz ander« Bau als dieRinde: er kann nicht aus ihr entsteh». Es ist ein Irr-thum, wenn ich sonst behauptete, daß man die Ueber-gänge des Parenchyms der Rinde in die Baströhrcnnachweisen könne. Durchgehcnds sieht man frey-lich die Rmdenzellen durch die Maschen der auseinan-der weichenden Baströhren nach innen dringen; es istGemeinschaft zwischen Bast und Rinde unverkennbar;der Bast enthält dieselben eigenthümlichen Säfte in
K2) 8lo»ne'» vovsgs lo sLMLlcs. ll. 12,b?) Anlcit. I. IM. 181.