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Von dem Stamm. H. 8l.
Splints ergiebt sich auch daraus, daß er viel leichterin Nahrung und Fäulniß geräth, weil er voll roherschleunichler, halb oxydirter Säfte ist, und wenig feste,carbonisirte, harzige Bestandtheile hat. Daher erals Bauholz wenig tauglich ist und leicht Schwämmeansetzt. Aus Mangel an carbonisirtcn Bestandtheilenist er auch weißer, und nimmt erst mehr nach innen,wo er in Holz übergeht, eine dunklere Farbe an. Diesalles sind unbestrittene Wahrheiten.
Aber nicht so übereinstimmend sind die Vorstel-lungen, welche man sich von dem Bau des SplmtSmacht. Um mit duHamel anzufangen ( denn diefrühern Phytotomen haben den Splint vvm Holze nichtdeutlich unterschieden): so sagt dieser ausdrücklich:der Splint bestehe aus Schichten von Tracheen, Lymph-gefäßen und Zellgewebe. In Bäumen, die keine be-sondere Lebenskraft haben, setze sich mehr Splint an,oft auch mehr an einer Seite desselben Baums wie ander andern; der meiste gewöhnlich an der Sonnensei-te. Hill ") giebt ihm einen ganz einfachen Bauaus bloßen parallelen Röhren, ohne dazwischen lie-gende flockige Substanz, die die Baströhren verbindet;auch will er hier keine Seiten-Oeffnungcn bemerkt ha-ben: ein Beweis, daß, was H i l l dafür hielt, wirk-lich nichts anders, als die Reste der anhängenden Zel-len sind. (§. 79.) An jene parallele Röhren nun hef-ten sich, nach Hill, die Trauben des Gefäßkranzes
Lz) Leneliier I. c. vol. I. j>. ic,Z.
54) A. «. O. vol. I. p. 45. 46.
55) A. a. O. x. L». .