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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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446
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Neuntes Kapitel.

446

Baume» wenig Splint zuschreibt. *2) Der üppigeBoden und die hohe Temperatur am Kap macht, daß,wie Lichtenstein erzählt, die Eichen in der Ge-gend der 24 Flüsse bey zwey Schuh Durchmesser kaumeinen Holzkern von zwey Zoll haben ; das übrige machtder Splint aus. Medicus macht die sehr richtigeBemerkung, daß die Splintlagen in unsern Forstbäu-men desto häufiger werden, je mehr Holzblößen undlichte Stellen die Forsten haben; weil dann die strengeWinterkälte weil nachlheiliger auf die Baume wirkenund den Ucbcrgang deS Splints in Holz, der durchruhige und regelmäßige Verbreitung des Bildungssaf-tes erfolgt, hindern kann. Der während desFrühlings und Sommers erzeugte Splint muß seineReife erst im Herbst und Winter erlangen, worin erdurch mäßige Kälte unterstützt wird. Daher gewinntdas Bauholz an Güte, wenn man es zu Ende Win-ters und im ersten Eintreten des Saftes fällt. Daßdas Holz, im Winter gefällt, auch in der That schwe-rer ist als das im Sommer gefällte, und mehr Extrak-tivstoff enthält, bewies Knight durch Versuche, undbestimmte das Verhältniß der Schwere des Sommer-zum Winterholz wie zzz: 58z. Die Unreife des

48 ) l.- c- vol. I. s>.

49) Reise im südl. Afrika , Th. I. S. 27S.

5->) Veytr. 2Z8.

5,) Das. 246.

52) ?ki!os. r-Ln-rcr. >8<>s. tom. I. x. Zz. Die größereSchwere bewies schon Mustek durch Versuche (a. a.O. k. >14.)