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Von dem Stamm. §.82.
enthält auch das Holz; nur sind sie fester, dichter, ge-drängter, dunkler gefärbt, reicher an festen Bestand-theilen. Besonders zeichnet es sich durch gedrängteresZellgewebe, verwachsene Saftröhren, die mit punktie-ren Gefäßen abwechseln, und oft in der Nahe desMarkes durch ursprüngliche Schraubengänge, endlichdurch völlig verhärtete Strahlengänge oder Spiegclfa-sern aus. Daher ist das Holz schwerer, dichter, wi-dersteht der Fäulniß mehr, brennt mit stärkerer Flam-me und hinterläßt, verbrannt, mehr Kohle und Asche,als der Splint. In den meisten Bäumen ist es destodichter und fester, je näher dem Mittelpunkt. Dannfinden sich hier gar keine Schrauben kaum nochTreppen-und punktirtc Gänge. So lange es nochMark enthält, pflegen diese Schraubengänge zwar oftdeutlich in der Nähe des Markes zu liegen; aber diesist kcineswcgcs beständig, wie Bernhardt?'), Tre-viranu 6 und Mirbcl??) es behaupteten. JaLink, der dasselbe bemerkte, glaubte sich dadurch zuder sehr scharfsinnigen Theorie berechtigt, nach welcherdie Holzbildung nach innen zu geschieht, so daß der in-nerste Ring um das Mark her allemahl der jüngstesey. Inzwischen hätte die alltägliche Bemerkung,daß das Holz fester wird, je näher dem Mittelpunkte,
75) A. a. O. 17.
76) Vvm inw. Bau, igr.
77) ^ourn. <!e ryi>— - ktis». vtße'r. I, »
er 56, >40. Ilol. jurüt. 48-
78) Gnindl. 148.