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Neuntes Kapitel.
die Verwandlung des Bastes in Holz annahm ?'), daßdu Hamel seine oben berührten Versuche anstellte,um den Uebcrgang der Bastschichtcn in Splint darzu-thun, worin ihm Mustel, Mir bei, Senebier,TreviranuS und Mehrere folgen. Nur Medi-cus ^), Slevogt und ich ehedem haben, fastdurch dieselben Gründe bewogen, einen solchen Ueber«gang geläugnet. Weil nämlich Farbe und Bau ver-schieden sey, weil das Wachsthum des Holzes nach in-nen, des Bastes nach aussen geschehe, und weil zwischenbeiden der Bildungssast befindlich sey: so finde keinUe-bergang Statt. Der Bau kann, nach dem, was da-von gesagt worden, keinen Zweifel erregen; dasWachsthum der Theile des Stammes geschieht nachaußen und innen, und der Bast hängt unbedenklich mitdem innersten Holze zusammen, in welches er sich fort-setzt; besonders sieht man, wie in der Folge gezeigtwerden soll, in den Knoten, Knospen und in der Thei-lung des Stammes eine so innige Verflechtung derBastbündel mit den Schraubengängcn des Splints undHolzes, daß man auf keine Weise an dem Uebergangdes einen in den andern Theil zweifeln kann.
§. 82.
Dom Bau und Wachsthum des Holzes.
Der Unterschied des reifen Holzes vom Splint be-ruht bloß auf Verhältnissen. Alle Theile des Splints
71) A. a. O 114.
' 72) Beytr. 212. 21z.
7z) Voigts Magaz. IX. i?i>
74) Anleit. l, 199.