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Von dem Stamm. H. Hr.
Seite der Rinde standen; zu Holz geworden, geben siekeinen Saft mehr, sondern eine Art thauiger oder dun,ftigcr Flüssigkeit, und so werden sie Kernholz. Ebenso erklärt Malpighi den Bau und die Entstehungdes Holzes, b«) Er zeigt schon sehr gut, daß der Bastsich in Strahlcngängen durch das Holz fortsetzt, uydan der Spitze die Schraubengänge hat; daß überallim Holze große senkrechte Gefäße mit engen Spiral-röhren umgeben sind; daher er auch das Holz denThorax des Baums nennt, weil er, wie bekannt, dieSchraubengänge für Luftröhren hielt. Auch duHamel weicht von seinen Vorgängern, wie wir ge-sehn haben, nicht ab, indem er den Beytrag der Rin-de und des Bastes zur Erzeugung des Holzes annahm.Ihm schienen freylich die Saftgange des Holzes bloßeFasern zu seyn; allein er führt mehrere Gründe an,die ihre röhrige Natur darthun. Hill findet imHolze bloß parallele Röhren mit den Strahlengangendurchflochten, und hier und da mit eigenthümlichenSaftgängen durchwebt. ?') Link nennt Bast, mitGefäßbündeln untermengt, Hol;^), wodurch es frey-lich noch nicht vom Splint unterschieden wird.
Ausgezeichnet ist die Eigenschaft des Holzes, dieso genannten Jahrringe zu bilden; concentrische
87 ) A. a. O. nq. HZ.
88) A. a. O. 18. Iy.
89 ) A. a. O. 5 . 6. 10. II. 1 *. IV. r. -7- >8-
90) A. a. O. i. L-. 59 .
91) A. a. O. 52.
92) Srundl. 65.