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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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471
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Von dem Stamm. §. 8z.

tung, aber auch er hängt noch an dem Borurtheil sei«ner Zeit, welches der ausdehnenden Kraft des Markesdie Würde der Lebenskraft zueignet.

Unter den neuern Schriftstellern hat zuvörderstMirbel zwar richtige Ansichten vom Bau und derBedeutung des Marks, aber er läßt aus ihm sich Ge-fäße erzeugen, wie er in einigen Pflanzen wirklichSchraubengänge und andere höhere Formen im Markewill gefunden haben. *') Hieher gehören Cotta'SVersuche,^) die ihm zu beweisen schienen, daß auSdem noch jungen Marke sich Holz erzeugen könne. Erschnitt bey jungen Hollunderzweigen das Holz rund umdas Mark weg, so daß daS letztere bloß zu liegen kam.Bald bekam es einen rindigen Ueberzug, und un-ter demselben hatte sich junges Holz erzeugt. Wardas Mark schon in der Mitte vertrocknet, nur im Um-fange noch saftig: so entstand ein doppelter Wulst,nämlich äußerlich und innerlich zwischen Holz undMark. Es ist indessen wahrscheinlich, daß der Vil-dungssaft, der auch dem Marke sich mittheilet, hierdas^ Meiste zur Erzeugung der neuen Bast- und Splint-lagen beygetragen, wie Meyer schon sehr richtig be-merkt. '') Dieser Schriftsteller macht auch ge-gründete Einwendungen gegen die gewöhnliche Vorstel-lung, daß die Markröhre sich überall mit dem Wachs--

20) A: a. O. i 8 y.

-,) vege't. i. ,gg—ly,. Vergl. Treviranusinw. Bau,, 164^

22) A. a. O. 7^rz) A. a. O. 2Li.