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Neuntes Kapitel.
Marks in den Eycrstock und die Frucht ausdrücke. '^)Das Mark, glaubte er, werde nicht durch die Säfteernährt, sondern wie das Gehirn der Thiere, forderees die flüchtigsten Stoffe, besonders Warme, zu seinerAusdehnung, welche endlich so weit gehe, daß eS sicheinen Durchgang durch die Bedeckungen bahne und inFrüchte übergehe.") Auch Schmidel behaupteteeinen solchen unmittelbaren Uebcrgang des Markes indie Früchte, und meinte ihn bey dem Gauchheil nach-weisen zu können. '?) Allein man fehlte darin, daßman für unmittelbare Fortsetzung des Marks hielt,was doch erst durch die Wülste, innige Verbindungendes Zellgewebes und der neu entstandenen Schraubcn-gängc, erzeugt wird. So hat auch Hill schon gezeigt,baß die Markhöle nie aus dem Stamm in die Aefteunmittelbar übergeht, '^) und Mcdicus eigene Ab-handlung über die Scheidewände des Marks hat vielLicht über diesen Gegenstand verbreitet.") Sehr richtigzeigt er, daß keine Knospe unmittelbar aus dem Markentsteht, sondern aus jener Masse, die die Scheide-wände bildet, und daß die Markhöle sich immer daschließt, wo neue Triebe hervor kommen. Schon Ha-ies giebt den Scheidewänden und Knoten diese Bedeu-
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16) Das. 370. Z7l.
17) I)i». boki-vic- L-gum. j>. -so.
1 ?) A. a. O. -08.
-9) sca^. IbeoUoro - vol. VI. P. 44b- ^
Pfianzcnrhi-fiol. Abhandl 11. 55—7».