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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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493
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Metamorphose der Theile. H. 87. 49 z

standen, sie oberwarts nur paarweise vorkommenoder gegen über stehn. (6alium, ^sperulu.) Jabey manchen Pflanzen, besonders den Dotten, wirdes zweifelhaft, ob wir ein so vereinfachtes Blatt Blu-tenhülle nennen sollen, oder nicht. (Lurrlin Lur-vi, ^pium Zravsolens.) Auch ben den Hüllen- der Labiaten und ihren Vractecn ist dieser Ueber«gang auffallend.

Die Verwandtschaft der Corollmblätter mit denStaubfaden, und dcrUeberganz der erstem in die letz-tem durch Zusammenziehung ist auffallend, wenn wirden Stand der Staubfäden auf Corollenartigcn Aus-dehnungen, die man fälschlich Ncktarien nennt, be-trachten (kancrntimn, Lelosiu.) Auch sehen wirbey der (üunna und der Iris den Uebergang vom Corrollenblatt zur Bildung des Staubfadens und Pistillsganz deutlich. Es lehrt uns die ganze Familieder Syngenesisten, daß die Corolle zugleich Staub-träger ist.

Elftes Kapitel.

Von den Blättern.

§. 87.

Bau der Blätter.

^ie breiten und dünnen Flächen, die dem Licht undder Luft sich darbieten, sind offenbar die Werkzeuge,wodurch die höhere Thätigkeit der Pflanzen vermittelt