z6c> Dreyzehntes Kapitel.
Der Bau verändert sich mit der Reife: anfangsfest, wird das Zellgewebe lockerer; die Pollen - Kügel-chcn treten aus ihrer Verbindung mit den Zellen; dieäußere Haut loset sich, und springt an einer Seite inder Länge auf. Bey einigen öffnet sich die Anthere ander Spitze (Lolanum, 6 u 1 nntstus, XiAAelai-ia);bey den kürbißartigen Pflanzen durchgehendS in einerschlangenförmig gewundenen Linie; bey der 6 n 1 ko-psis mit einer gcfranzten Klappe; bey der OouaniLmit einem eigenen elastischen Deckelchen. Bey denmeisten Pflanzen springen sie in besondern Fächern auf.Die allmählige Veränderung hat Tessier bey denRockenähren sorgfältig beschrieben. ?°)
Die Pollenkörperchen selbst sind in ihrer äußerenForm verschieden. Die wichtigsten Unterschiede, die 'mir seit mehrern Jahren vorgekommen, sind folgende: ^
der Tulpenbaum hat kugelrunde, mit einem ganz klei- ^nen Wärzchen, Bläschen oder Höckerchen an der Spi-tze (Taf. VII. F. Z2. b.); eben solche haben die Ei-sten (Taf. VIII. F. Z7. k.). Die Fcuerlilie hatlängliche, offenbar zeitige (Taf. VIII. F. Z7. a.).Die meisten Iri8s. haben dreykantige, die
durch Schleimfäden verbunden sind ; wenigstens kucst-sia (Taf. X. F. 47. n.), Lj>iIc»I)Iiii7i (das. F. Ii.)und Oenollisi-s ( das. F. e.). Die Malvacecn undviele Syngenesisten haben behaarte oder scheinbar stach-lige (Taf. X. F. 48. a.); andere Syngenesisten, wie
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