Von der Befruchtung. H. 97. 559
Die ächten Antheren sind bey den Contortcn un-gestielte, entweder einfache (keriploen Taf. V. F.26.) oder gedoppelte, durch ein eigenes Band verbun-dene Körper ( 8 tape 1 ia Taf. V. F. 24.), die einkörniges Wesen ausleeren und unter besondern Faltenrings um den weiblichen Körper her sitzen. I„ de„Orchideen findet sich in einem eigenen Fache entwedereine Zwillings-Anthere, oder ein sechslappiger Kör-per (Taf. VI. F. 27. ä.), der die Stelle der Antherevertritt.
Die Antheren der meisten übrigen Pflanzen sindzeitige Organe, vom Entstehen des Blüthenkeims anfast in derselben Größe als nachher. Aeußerlich sindsie oft mit Haaren oder Franzen (Oaleopsis, 1 ,a-rniuin, L^nvnnclulg, t^i-ossnnchra Hook,6i) odermit kleinern und größern Drüsen besetzt (HartoZlLLerA.) oder mit einer lockern Haut umgeben (l^o-rnaneliL ^nklUarcl). Oft sind sie mit Spitzen,Stacheln, Kämmen und Anhängen versehn (Lrien,Lu^filLsin, Ltnlrelinn, Iriuln, lVlutisin, kro-atnntfisra Mehrentheils länglich rund,
giebt es doch einige, die linienförmig, andere die pfeil-förmig, noch andere, die anders gestaltet sind.
Lz) kokkböll dokiniken, ii^strrkre p. 27. —
t^vlrvuler ia »cl. Itisocior. ^>»I»r. rol. III. s>. 4-»— i» mirceil. suslr. vol. I. p. 1 . ». —
ßenilslia XscIepis6eLruni courro^er»». Vinliob. ign-»- — Christ. Kenr. Sprengel a. a. O. S. 14».