Betrachtung der Frucht. §. ivz. ßvz
wegfallen würde, wenn er unmittelbar an das halb,flüssige im Keimen milchichte Eyweiß gränzte.
Jene Art, wie Gräser keimen, ist schon vonMalpighi sehr gut angegeben worden, obgleich erdie Theile anders benennt. ") Auch hat Coinpa -retti denselben Bau der Knollen des Wurzelendes derkeimenden Gräser richtig beschrieben (§. 68.) "°) Esist also kcinesweges eine Entdeckung Richards, ob»Kleich er neue Namen für den Gärtner'schen Dotter(IivpoblsZMs) und für die obere Scheide (blnstus)Erfunden, und die ganze Sache so vorstellt, als obdiese Art zu keimen bloß bey den ehemals so genanmenMonokotyledone» vorkomme. Allein, wenn ich auchzugebe, daß die Zinwickelung des Keims der künftigenPflanze in einer besondern Scheide (Taf. X. Fig. 52.s. e. s. ^ nur den niedern Organismen, und nament-lich den Gräsern, zukommt: so ist doch die Entwickelungder Würzelchen aus den keulenförmigen Anhängen,wie Comparetti sie nennt,'?) oder aus denschwammartigen Wärzchen des Keims (§. 72. S. Z24.)ein allgemeines Naturgesetz, welches auf die aller-meisten Pflanzen angewandt werden kann. 's) Ri-chard hält überdies mit Unrecht die Scheide der
-S) Opp. ,°NI. ll. p. ro. r-I,. V. VI. Gärtner« rirel.
lu- nennt er »-mir», caro : die Kneten des Wurzele«,
des, pl»ce»luls.
>6) , p. I..
17) Römers Archiv für die Bot. I. St. r. S. 15. 17.
,8) 6rxw l-b. 79. r. 2. Link Grundl. 2Z6. Taf. VI.T-7Z> '