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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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604
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604 Vierzehntes Kapitel.

ersten Blätter für den Kotyledon, worin auch Mie-det ihm beytritt, weil diese Scheide im Keimen an-schwelle und die Keime einschließe.Zu gleicherZeit aber erklärt derselbe Schriftsteller in eben demBande den Gärtner'schen Dotter für den Kotyle-don; allein die Eigenschaften der wahren Kotyle-donen kommen dem einen Werkzeug so wenig als demandern zu. Da immer mehrere Knöllchen, als An-fänge der Würzelchen entsteh«: so ist es zu entschuldi-gen, wenn man bey den Gräsern mehrere Wurzeln an-nimmt. Alex. Hunter unterscheidet die seminatvon der coronal root. ") Das Eyweiß herrschthier wie in den folgenden Familien vor, und es bedarfkeiner Kotyledonen als solcher Organe, die eigenthüm-liche Safte bereiten. Schleimige, mehlige, zuckerstoff-haltige Safte sind, mit wenigen Ausnahmen, der ein-zige Gehalt der Gräser.

Wir lassen auf die Gräser die Palmen folgen,da beide Familien im Lalaums und der Lainbusaan einander gränzen. Der holzartige, und doch ein-fache Stamm, die vielfache Spaltung der Blätter unddie nußartigen Früchte unterscheiden die Palmen vonden Gräsern, mit denen sie gleichwohl die dreyfacheZahl in den Befruchtungstheilen und die bloß albumi-«ösen Saamen gemein haben. Der ganze, oft sehrgroße Saamenkern der Palmen besteht bloß aus Ey-

,g) »UI. xm. x. >48.

20) Das. P- 57-

21) Oeolgicri vol, I. y, llH» uz.