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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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615
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Betrachtung der Frucht. §. 104. 615

hatt des Eyweißes und der Kotyledonen seines Kohlen,stoffs beraubt wird und der Sauerstoff mehr zur Ent-wickelung kommt. 4») Der nun milchicht gewordenemehlichte Bestandtheil des Eyweißes und der Kotyledo-nen nimmt einen süßlichen Geschmack, einen eigenenGeruch an und es entwickelt sich kohlensaures Gas.Die rohe Erdfeuchtigkcit kann also niemals unverän-dert in die Pflanze oder in die Kotyledonen übergehn.Und, wenn man auch gefärbte Flüssigkeiten, in welcheman keimende Saamen gelegt, sich zum Theil dem äußernUmfang der Kotyledonen mittheilen gesehn: so wardoch in den genauern Versuchen, die Senebier indieser Rücksicht angestellt, weder das Innere der Ko-tyledonen, noch ihre Gefäße, am wenigsten dasPflänz-chen, sondern nur die kederhaut, die Keimgrube undzum Theil der Knoten gefärbt. ^ - Dadurch wird alsoComparetti's Meinung bestätigt, daß die Kotyledo-nen nicht zur ersten Aufnahme der Nahrung bestimmtseyn, sondern daß die Keimgrube erst dieselbe dem Kno-ten zuführe, der zwischen Pflänzchen und Würzelchenliegt. In diesem Organ geschieht die erste Umände-rung des Nahrungssafls, welche in den Kotyledonen

4g) 8su«§ure recbsroli. cliim. »ur I» 16.

Wallerius glaubte, dcrPollen veranlasse diese Gäh-rung; die verschiedene Natur des Bodens verän-dere sie (Vom Ackerbau, S. 28. 5 '.) Dalibardwollte bemerkt haben, daß auch der Geruch der Rese-da, in sandigem Boden gezogen, sich verliere. (pre',enr. s l',c. rle ?»ri, , l. )

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