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eine Scala, vielleicht die von Bramer angeführte Winkelthei-lung, zwischen sich aufnehmen sollten. Weitaus das Interes-santeste der Rückseite ist aber, dass man auf derselben liest:„Henr. Stolle, Uhrm. Prag , fec;“ denn dieser HeinrichStolle ist offenbar kein Anderer, als der Kepler’s Bericht überseine Beobachtung eines vermeintlichen Merkurdurchgangesim Jahre 1607 als Zeuge unterschreibende „Heinrich Stolleklein Uhrmacher-Gesell, mein Handt“, von dem Kepler (v. OperaII 838) sagt: „Dessen ist ein Zeug Jobst Bürgens Uhrmaeher-gesell, der darbey gestanden und zugesehen.“ Es ist alsodiess Triangular-Instrument ohne Zweifel im An-fänge des 17. Jahrhunderts zu Prag von einem frühemArbeiter Bürgi’s, der solche Instru mente früher vondem Meister selbst ausführen sah, ja ihm vielleichtausführen half, ganz in dessen Sinne construirtworden.
185) Jakobsstab. Geschenkt von Herrn Dr. EduardGräffe.
Nachdem ich mich vielfach vergeblich bemüht hatte,eines der zahllosen Exemplare des Jakobsstabes, welche frü-her in der Marine gebraucht worden waren, aufzutreiben, er-fuhr ich endlich vor circa l 1 /* Jahren durch Herrn Dr. EduardGräffe, der damals in Hamburg lebte, nicht nur, dass sich in derunter Direction von Prof. Niebuhr stehenden Sammlung der dor-tigen Seemannsschule ein mit den Buchstnben J. D. Z. bezeich-neter Jakobsstab vom Jahre 1765 vorfinde, sondern er anerbotsich, mir eine Copie desselben anfertigen zu lassen, und mir die-selbe für die Sammlung zu übersenden, was er dann auch imLaufe des Jahres 1874 wirklich ausführte: Er besteht auseinem Gradstock von 667 und 4 Quer- oder Kreuzstücken von
A
295, 367, 440 und 512 MillimeterLänge. Der Gradstock hat aufjeder seiner, die Nummern 1, 2,3, 4 tragenden Seiten eine Thei-lung, welche in der Distanz l =227, 152, 77, 38 Millimeter vomAugpunkte A mit 90° beginnt,und in der Distanz von circa