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Es sind drei grosse Tafeln, welche zur Beschickung derKensington - Ausstellung angefertigt wurden. Die Erstestellt unter Verweisung auf die Acta helvetica (II264) denberühmten Dietrich’schen Hufeisenmagneten in V 3 der natür-lichen Grösse vor, und trägt die Unterschrift: „Magnet inHufeisenform, erfunden und verfertigt von Johann Dietrich,Goldschmid und Mechaniker in Basel . 1755.“ — Die Zweitezeigt, unter Verweisung auf die Acta helvetica (III23), aussereinem kleinen Weingeistthermometer mit florentinischer Scale,wieder in V 5 der natürlichen Grösse „Vier Weingeistthermo-meter nach Micheli Du Crest . 1754.“ — Die Dritte endlichbildet, unter Verweisung auf die Acta helvetica (III233), eben-falls in V 3 der natürlichen Grösse das „Inclinatorium nachDaniel Bernoulli, verfertigt von Johann Dietrich, Basel 1751“ab. — Für weitern Detailt vergleiche theils „Fr. Burckhart,Ueber die physicalisehen Arbeiten der Societas helvetica 1751bis 1787. Basel 1867 in 8°, — theils meine „Biographien zurKulturgeschichte der Schweiz (Band I pag. 240—246, Band III189-190).“
190) Hundertjähriger Kalender. — Geschenkt vonProf. Wolf.
Ein Blatt von 537* cm Höhe und 37 ‘/ 2 cm Breite, das dieAufschrift führt „Gregorianisch- u. Verbesserter HundertJähriger Taffel-Calender über das achtzehende Sseculum, worinnnach der Sonnen und des Monds Lauff alle beweglichen undunbeweglichen Zeithen und Fest Tag vom Jahr 1700 bis 1799zu ersehen sind und Vermög des Sonntäglichen Buchstabensals ein Jahr und täglicher Calender mit jedermanns Nuzenkan gebraucht werden.“ Zu beiden Seiten sind die Jahres-tage und die ihnen zugetheilten Namen angesetzt, — in derMitte dagegen für die Jahre 1700—1799 Sonntagsbuchstaben,Epakte, goldene Zahl, Körner Zinszahl und die sämmtlichenbeweglichen Feste. Letztere sind für die Jahre 1724, 1744,1778 und 1798 doppelt, nämlich sowohl für den auf den prute-nischen Tafeln beruhenden Gregorianischen, als für denauf den Rudolphinischen Tafeln beruhenden verbesserten oderReichs-Kalender, der für die erwähnten Jahre Ostern 8