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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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Tage früher legt, gegeben. Unten finden sich, ausser einemHülfstäfelchen für die Neumonde, die Signaturen „JohannJulius Biendzel elaborav., — Zu finden bey Andreas GeyerKupferstecher in Regenspurg“ angebracht.

191) Horner’scher Rechenstab. — Geschenkt von Prof.Wolf.

Der vorliegende Rechenstab ist eine durch Herrn Kern inAarau nach meinem Aufträge verfertigte Copie eines eigen-thümlichen Rechenstabes, der mir seiner Zeit aus dem Horner’-schen Nachlasse zugefallen war. Horner, der immer sehrgrossen Werth auf die Rechenstäbe legte, sich vielfach mitihrer Construction befasste und noch 1823 der Naturf. Ges.in Zürich einen betreffenden, leider in seinen nachgelassenenSchriften nicht mehr aufzufindenden Vortrag hielt*) schriebschon am 24. Oetober 1817 an seinen Freund Repsold unterAnderm**): „Ich habe mir diesen Sommer eine Theilmaschinefür gerade Linien machen lassen, auf welcher ich Logarith-mische Rechenstäbe (Sliding rules) eintheilen wollte; ich habeaber dahei gelernt, dass es nicht leicht eine Schraube gibt,welche durch ihre ganze Länge genau gleiche Steigung hält.Ich finde übrigens diese Rechenstäbe sehr bequem»und habe denselben auch eine Einrichtung gebenkönnen, wodurch sie ohne die geringste Verkleine-rung der Eintheilung um die Hälfte kürzer werden.“Ein solcher, also spätestens 1817 von Horner invenirter ab-gekürzter Reehenstab ist nun eben der hier zu Besehrei-

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bende : Während auf dem gewöhnlichen Rechenstabe die Loga-rithmen der Zahlen 1 bis 100 auf dem Stabe selbst und auf

*) Vergl. Nr. 173 meiner Notizen zur Culturgeschichte der Schweiz .

**) Vergl/Nr. 179 der ebenerwähnten Notizen.