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sei unser Equatoreal wenigstens damals noch kein eigentlicherVerlagsartikel der Firma Brander und Höschel gewesen, — jaes sei vielleicht sogar ein von ihr auf specielle Bestellung con-struirtes Unicum.
260) Mittagsrohr von Breitinger. — Von clem In-ventar der alten Sternwarte.
Dasselbe ist vierfüssig, — hat ein achromatisches Objectivvon Tiedemann in Stuttgart von 5 cm Oeffnung, — wurde ur-sprünglich (etwa 1790 für die Sternwarte auf dem Karlsthurm)von David Breitinger in Zürich construirt, und später (etwa1811 für die neue Sternwarte bei der Kronenpforte) von GeorgOeri in Zürich umgearbeitet. Die Beleuchtung geschieht durchdie 96 cm lange Axe, an welche ein Niveau angehängt werdenkann. Die Lager haben mikrometrische Verschiebungen. ZurHöheneinstellung diente ein in halbe Grade getheilter Halbkreis,an dem mittelst Vernier auf 2' abgelesen wurde.
261) Russisches Rechenbret. — Geschenkt von HerrnKaufmann Morf-Oschwald in Zürich .
Ein viereckiger Rahmen von circa 12 cm Breite und 17 cmHöhe, über welchen neun (um Rückfall zu verhindern, etwasgekrümmte) Drähte gespannt sind, von denen Nr. 1—5 und 7--8je zehn auf ihnen verschiebbare Knöpfchen tragen, Nr. 6 und 9dagegen nur je vier. Die zwei mittlern Knöpfchen jeder Reihesind (wohl um das Abzählen zu erleichtern) braun, die übrigenweiss. Da in Liefland Rubel ä 4 Mark ä 100 Penni, — imübrigen Russland Rubel 4 Tschetwertak ä 25 Kopeken ä 4 Po-luschken gebräuchlich sind, so kann diess Rechenbret nament-lich dazu dienen, Geldsummen von einem Penni oder einerPoluschka an bis auf KP = 100000 Rubel zu summiren, und sollauch wirklich in dieser Weise noch jetzt vom Publikum bei Ein-käufen etc. zur Verwendung gebracht werden.
262) Photographien der Sonne. — Geschenkt vonHerrn Janssen, Director des astronomisch-physikalischenObservatoriums zu Meudon bei Paris .
Eine am 1. Juli 1877 erhaltene Originalaufnahme der Sonneauf Glas, welche die Aufschrift trägt: „Cliche du Soleil.