als auch nicht krystallisirten Mineralien läßt einigeVerschiedenheiten wahrnehmen; sie ist entweder glatt,gestreift, mit linienähnlichen, schwächer» oder stär-keren Vertiefungen versehen, drüsig, kleine kry-stallinische Erhabenheiten darbietend, uneben, rauhoder körnig.
§. 8 .
Unter Härte versteht man in der Mineralogieden Widerstand, den ein Fossil einem schneidendenInstrumente oder dem Ritzen irgend eines anderenMinerals entgegen setzt. Sie ist vorzugsweise einewichtige Eigenschaft der Edelsteine, theils weil sieein gutes Unterscheidungszeichen abgibt, theils weilohne dieselbe kein Schleifen möglich wäre, oderdoch die gewonnene, neue Form und Politur nichtin ihrer völligen Schöne und Unverletztheit bewahrtwerden könnte.
Man kann die Härte der Mineralien auf zwei-erlei Art erproben, einmal, indem man sie mit sol-chen Körpern ritzt, deren Härte als feste Verglei-chungspunkte für die aller übrigen gilt, oder indemman diese Körper selbst durch den Stein zu ritzensucht, dessen Härte man bestimmen will.
Im ersteren Falle bedient man sich theils be-kannter Mineralien, und zwar in folgender Ord-