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bearbeiten dieselben äußerst unvollkommen. Dasie weniger auf schöne», kunstgerechten Schliff, alsauf Größe des Steins sehen, so ist ersterer sehrunregelmäßig und uusimetrisch, indem Seitenslä-chen und Facetten nicht nach bestimmten Gesehenangelegt, sonder» meist ungeordnet durch einanderangebracht sind, und oft ganz schief fallen. Diebeiden berühmten Diamanten des Schachs vonPersien, der Dariainur (das glänzende Meer) undder Kninur (der glänzende Berg), liefern ei» Bei-spiel hiervon, Taf. I Fig. 1 und 2. Ersterer wirdvon demselben am linken Arm, letzterer am rechtenBein getragen *). Betrachtet man dagegen denDiamant, Taf. I Fig. 3, welchen die Krone Frank-reichs besitzt, der 136'/. Karat schwer, 14 Linienlang, 13'/. Linie breit, und 9s. dick, und der unterdem Namen Regent bekannt ist**), so wird dieunregelmäßige Bearbeitung noch auffallender. —Indische Steine von so roher Form werden La-bora genannt, und umgearbeitet, wenn sie zu unsgebracht werden.
*) u. r. lint-eliiie, Reise nach Persien I>x. >8». lut 9
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