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auS anderem Metall, je nach der Natur der Stei-ne. Scheiben von Kupfer werden bei sehr harten,von Blei oder Zinn bei weicheren Steinen ange-wendet. Dasselbe findet beim Gebrauche der Po-lirscheiben statt. Auch haut man zuweilen, wenndie Scheibe zum Schleifen zu weich ist, mittelsteines Messers Furchen in dieselbe, und füllt diesemit Trippel oder Zinnasche aus. Sollten aber sehrharte Steine, wie Saphir, auf der Kupferscheibeaus dem Rohen bearbeitet werden, so nimmt manDiamantboord zum Einrerben derselben, und schleiftdann mit Trippel. Auch die Zinm'cheibe gebrauchtnian öfter bei der Bearbeitung härterer Steine,wendet aber dann Vitriolvl, statt Wasser, zum An-feuchten der Scheibe an. Smirgel und Trippelfind die gewöhnlichsten Schleifmittel. — Die Schei-ben auf der Maschine find zum Abnehmen einge-richtet, um sie, je nach dem Bedarf, eine mit derandern vertauschen zu können.
Zuweilen werden manche Edelsteine, zumal sol-che, welche Fehler oder Sprünge haben, getheilt,welches entweder an einer scharfen Scheibe geschieht,oder seltener durch Spalten mittelst eines Meifelsvon Stahl bewirkt wird. Auch hier muß man aufdie Blatterdurchgäuge achten. Die Arbeit beginnt