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geist aber diese Eigenschaft am schnellsten zeigenund verlieren, aber in Lel gekocht sie Jahre langbehalten. — Wird er aber gut getrocknet, in rei-nem, weißem, zerlassenem Wachs oder Wallrathgetränkt, so erlangt er die Eigenthümlichkeit, beimErwärmen durchscheinend zu werden, wobei er braun-gelbe oder graue Farben zeigt (Pyrophan). —Ehedem soll mau den Hydrophan zuweilen violetoder roth gefärbt haben, indem man ihn in einerFarbenbrühe, welche aus Fernambuk und Alaunbestand, kochte.
Da man den Hydrophan selten, zumal in grös-seren Stücken, bekommt, so steht er auch ziemlichim Werth, und wird zuweilen mit hohen Preisenbezahlt.
e. H a l b o p a l.
I?. Huarr resiuite commiin. k. 8emi-0pal.
It. I'oluopal.
Werner stellte den Halbopal zuerst als eigeneSpecies auf, da man ihn früher zum Pechsteingerechnet hatte.
Er kommt derb, seltener tropfsteinartig, zuwei-len auch als Verstemerungsmittel von Holz (Stamm-,Ast- oder Wurzelstücken) vor, und wird dann Holz-te