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Opal (tzusrr r«Ämts pseuäo-morpliiguo Ilgnikorwe,L. ^Vooä-opal) genannt. Bruch: flachmufcheligin's Ebene. Durchscheinend bis undurchsichtig.Wachs-, zuweilen auch.Glasglanz. Weiß, gelb,grau, roth und braun in verschiedenen Nüancen,und in einander übergehend. Manchmal wechselnauch die Farben in bandartigen, scharf abgeschnitte-nen Streifen. Der Holzopal ist meist bräunlich,und zeigt oft mehr oder minder deutliche Holztex-tur, selbst mit erkennbaren Jahrringen, Astansäyenu. s. w.
Der Halbopal wird auf Gängen im Dolerit(Steinheim unfern Hanau, Eiland Rum) in tra-cbytischen Gebilden in Ungarn (Telkebanya rc.),im Serpentin in Schlesien (Kosemih), im Man-delstein auf Island und den Färbern, ferner auchin Mähren, Sachse», Frankreich u. s. w. gefun-den. Vorzüglich schön trifft man den Holzopal in Un-garn (Jstraba, Tokay rc.), im Siebengebirge(Quegstein, Oberkaffel) u. s. w.
Man verwendet den Halbopal, da er eine schönePolitur annimmt, zu Ringsteinen und kleinen Bi-jouterie-Gegenständen; den Holzopal gebraucht manvorzüglich zu Dose», die besonders in Wien häu-fig verfertigt werden. Der Halbopal wird auf