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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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Durch Glasflüsse sucht man ihn zuweilen nach-zuahmen, doch lohnt es nicht der Mühe, da derQbsidian selbst wohlfeil ist.

16 Ä 7 i n i r.

k'. ^xwite. L. I'luiwerstoae.

Die Benennung ist aus dein Griechischend. h. Beil) abgeleitet, und bezieht sich auf dieÄhnlichkeit der Gestalt der Krystalle, welche diesel-ben zuweilen mit der Schärfe eines Beils haben.Früher wurde er Thumerstein genannt, in Bezugdes ersten Fundortes Thuin.

Der Axinit kommt in mehreren sehr complicir-ten Krystallformen, die auf die schiefe rhomboedischeSäule zurückführbar sind, auch derb und eingesprengtvor. Bruch klein muschelig. An den Kanten durch-scheinend bis durchsichtig. Strahlenbrechung ein-fach. Glasglanz, zuweilen Fettglanz. Violblau, nel-kenbraun in's Graue.

Er ritzt das weiße Glas, zuweilen selbst Quarz,wird durch Topas geritzt. Strichpulver weiß. Spe-cifisches Gewicht --- 3,27. Durch Reiben und Er-wärmung elektrisch werdend. Vor dem Löthrohre