285
з, 63 — 3,67. Durch Reiben Elektricität erlan-gend, und zwar zuweilen an einem Stück verschie-dene Art. Unschmelzbar vor dem Löthrohre, mitBorax schwer zu durchsichtigem, wafferhellem Glase.Säuren ohne Wirkung. Bestandtheile: Thon- undKieselerde, zuweilen mit etwas Eisenoxyd und Was-ser verhunden.
Man findet den Disthen meist in Glimmer-,Talk- und Thonschiefer eingewachsen: Schweiz (St.Gotthard, Cheronico, Eanaria-Thal, 6lampo lonZo
и. s. w.), Tyrol (Gramer, Pfitsch), Steyermark(Köstendorf), Kärnthen (Saualpe), Böhmen, Spa-nien (Cardoso), Siberien, Nordamerika u. s. w.
Bis jetzt ist der Disthen noch nicht viel ange-wendet worden. In Frankreich und Spanien hatman ihn bearbeitet, und vorzüglich zu Ring- undNadelsteinen und dergleichen Bijouterie-Sachen ge-braucht. Er wird auf einer bleiernen Scheibe mitSmirgel geschliffen, und auf Holz mit Bimssteinpolirt, mit Trippel erhält er den letzten Glanz.Man schneidet ihn en c«hocl>on, oder gibt ihm auchden Tafelschnitt. Die gleichmäßig gefärbten undschönsten Stellen werden aus den großen Stückenherausgeschnitten. Farbe, Härte und die vorzüg-liche Politurfähigkeit, welche er besitzt, machen ihn