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nannt, deren Farbe er gerade besitzt, jedoch mitdem Zusätze falsch; wie z. B. der grasgrüne: fal-scher Smaragd (1kM88e kmeraulle, priine ä'Lms-rkttiöe); der violette: falscher Amethyst (kau8«e^merli^ste), der rosenrothe: falscher Rubin (tsvxkiui.is), der gelbe: falscher Topas (tausss Do-p.ire) u. s. w.
Der Flußspats» kommt auf Gängen, selten aufLagern, meistens in älteren, minder häufig in neue-ren, Gebirgsarten vor. Fundorte vorzüglicher Exem-plare sind unter andern Münsterthal in Baden,Zinnwald in Böhmen, Marienberg und Ehrenfrie-dersdorf in Sachsen, Gotthard-Gebirge, Derby-shire, Devonshire u. s. w.
Man schneidet den Flußspath zu Ringsteinen,besonders um die ächten Edelsteine, denen er inseiner Farbe ähnlich sieht, nachzuahmen, zu Knö-pfen und dergleichen. Zu Derbyshire in Englandhat man eigene Schneidemühlen, wo der Flußspathgeschliffen, gedreht und polirt wird; besonders wer-den hier Vasen, Becher, Teller, Tassen, Leuchter,Urnen u. s. w. daraus gearbeitet.
Der Flußspath aus Derbyshire, der schon seitlängerer Zeit durch seine zierlichen und manigfa-facben Krystalle ein Schmuck der Mineralien-Samm-