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ralgattung aufführte. Scheele erkannte zuerst 177tden Flußspath als eine Verbindung des Kalks ini!einer eigenthümlichen Säure. Die Kunst, mitFlußspath in Glas zu äyen, kannte schon 1670Heinrich Schwan hard in Nürnberg.
Der Flußspath findet sich kehr häufig krystalli-sirt in verschiedenen Formen, unter denen die amöfterste» vorkommenden die Fig. 6 und 8 Taf. Vsind, in krystallinischen Massen, derb und einge-sprengt. Bruch: uneben in's Splitterige. Durch-sichtig bis an den Kanten durckfckeinend. EinfacheStrahlenbrechung. Starker Glasglanz. Weiß,grau, blau, grün und roth in den verschiedenstenAbänderungen, zumal viol-, smalte- und himmel-blau, smaragd- und spangrün, rcssenroth u. s. w.
Er riyt Kalkspath, aber nickt das Glas, ripbardurck Feldspath. Strickpulver weiß. SpecifischesGewicht — 3,14 — 3,17. Erhält durch ReibenElektricität. Vor dem Löthrohre auf der Kohlebei anhaltender Gluth zur trüben Perle, mit Bo-rax zu klarem Glase fließend. Gepulvert, mitSchwefelsäure übergössen und erwärmt, entwickelter flußfaure Dämpfe, die das Glas äyen. Be-standtheile: Kalk und Flußsäure.
Im Handel wird er nach den Edelsteinen be-