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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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cheii, da sie sich, der geringen Härte wegen, beidem Gebrauche leicbt abnutze», nickt hoch im Preise; >eine schöne Halskette wird, je nachdem sie groß jist, und die Perlen dick sind, mit 5 8 und mehrGulden bezahlt.

Man sucht den Faserkalk, besonders als Perle,nachzuahmen, indem man eine eigenthümliche Artmattgeschliffenen Glases zu ähnlichem Schmuck ver-wendet. Letzteres ist jedoch viel härter, als derächte Faserkalk, erreicht diesen aber in Hinsicht sei-nes schönen Glanzes nicht.

29. Bernstein.

k. 8uccio. L. Amber. ck,4mlirs Zialls- K. saLtsr.

Der Name Bernstein soll altdeutscher Abstam-mung, und von hörnen, brennen, auf seine Eigen-schaft sich beziehend, hergeleitet seyn. Er standbei den alten Völkern sehr in Ansehen, und wurdebesonders von den Römern sehr geschätzt. DiePhönicier fertigten aus ihm schon sehr frühe Ket-ten zu Hals- und Armschmuck; von ihnen erhieltendenselben die Griechen, wie dieß schon aus demNamen Elektruin, die Benennung für den Bern-