Bernstein ein Kunstgemengsel von Gmnmilack vor.Auch durch Glasflüsse ahmt man den Bernsteinnach. Alle künstlichen Bernsteine zeigen nichtselektrisches, und lösen sich, mit Ausnahme des ge-färbten Glases, das sich schon durch seine bedeuten-dere Harte unterscheidet, in heißem Wasser baldauf.
Der Bernstein schließt auch öfters Insekten,Fliegen, Käfer und dergleichen ein; Stücke der Artwerden zuweilen sehr gesucht, und theuer bezahlt;man ist daher auf die Idee gekommen, solche Stückedurch Kunst zu verfertigen. Man bohrt nämlichin den Bernstein ein Loch, steckt einen Käfer hin-ein, bestreut die Fugen mit Mastixpulver, undläßt dieselben über Kohlenfeuer schmelze». Eineandere Art ist die, daß der Bernstein schmelzendgemacht, und hierauf ein Insekt in die Massegeworfen wird, worauf man letztere erkalten läßt.Erstere Verfälschungsweise ist leichter zu entdecken,da sich der Mastix nicht so genau an die Wendun-gen des Bernsteins anschließt, und daher stetsRisse und dergleichen Andeutungen zurückbleiben.Schwieriger ist die andere Art zu entdecken. Dersicherste Beweis für beide ist jedoch für einen Kun-digen das Thier selbst, da die im Bernstein vor-