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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 69

ſelben ſehr nahe kommen. Nun glaube ichaber, daß man aus verſchic enen Verſuchen,welche man in dieſer Materie angeſteilet hat,mit Grunde ſchluͤſſen koͤnne, daß die Abnahmeder Waͤrme, wehrend der Erkaͤltung, in eineraus zwoen zuſammen geſetzten Reihen fort gehe,deren eine gleichfoͤrmig, die andere aber in derVerhaͤltniß der noch in dem Koͤrper ruͤckſtaͤndi-gen Theile der Waͤrme ſey, oder ſich beſtaͤndigwie die Ueberſchuͤſſe der Waͤrme des Korpersuͤber die aͤuſſere Luft verhalten. Wenn man alſodie ganze Zeit der Erkaͤltung in lauter kleinegleiche Theile theilet; ſo reſolvirt ſich die Progreßion, in welcher ſich die in dieſen gleichen Au-genblicken verlohren gegangenen Theile der Wär—me befinden, in zwo verſchiedene Reihen, dereneine in eben der Verhaͤltniß ſort gehet, wie dienoch in dem Koͤrper uͤbrigen Theile der Waͤrme,und mithin in einer eine geometriſche Reize, wiees nehmlich die allgemeine Theorie erfordert dieandere aber gleichfoͤrmig, das iſt, in welcher diein den erwehnten gleich kleinen Zeiten vermin-derten Grade jederzeit gleich viel abnehmen:folglich findet in dieſer Reihe eben das Geſetzſtatt, nach welchem die Bewegung eines ſchweh-ren Korpers vermindert wird, welcher in derLuft frey herunter gegen den Erdboden ſällt.

§. 7. Damit aber die Wahrheit dieſerbeyden Geſetze um deſto mehr auſſer Streit ge-ſetzt werde, ſo will ich zum Beweiſe derſelben desN E 3 Herrn