mit den Wetterglaͤſern. 75
nen aus Materie beſtehen, mit welcher allemalgewiſſe Irregularitaͤten verknuͤpft ſind, wenig-ſtens iſt man vor ſolchen niemals vollkommenſicher, die auf keine Weiſe vermieden werdenkoͤnnen. Man iſt daher genoͤthiget, allemallieber ein gewiſſes Mittel zu ſetzen, und diejeni-gen Beobachtungen als hinreichend genau anzu-nehmen, welche mit der Theorie nur ſo ziemlichgenau uͤbereinſtimmen, ob ſich gleich zwiſchenbeyden ein wuͤrklicher Unterſcheid zeiget.
§. 9. Vermittelſt desjenigen Geſetzes nun,welches wir in der Erkältung der hitzigen Koͤr-per entdecket haben, koͤnnen wir auch diejenigenGrade einer ausnehmenden Hitze ſo ziemlich ge-nau beſtimmen, die die gewoͤhnlichen Wetter-glaͤſer nicht ertragen koͤnnen, wie z. E. die Gradeder Hitze gluͤender oder flieſſender Metalle, Stei—ne, des Glaſes u. d. gl. bey welchen man weiternichts noͤthig hat, als nur die Zeiten ihrer Er-kaͤltung, von deren Anfange bis zu demjenigenGrade der Hitze zu beobachten, da ein gewoͤhn-liches Queckſilberthermometer denſelben ertragenkann, an welchem Inſtrumente man alsdenndie uͤbrigen Grade der Hitze beobachtet. Durchdie Beobachtung der Zeiten alſo wird man dieAnzahl der Glieder der Reihe bekommen, durchdie Beobachtung des Wetterglaſes aber, die Ge-ſetze, welche ſowohl in den beyden Reihen, alsletzten Gliedern, ſtatt finden. Woraus man denndenjenigen Grad der Hitze beſtimmen kann, wel-cher