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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 97

ſer Verſuch kann unmoͤglich richtig ſeyn: denndas Oel erhitzt und erkaͤltet nicht nur viel ge-ſchwinder, ſondern auch in einer groͤſſern Ver-haͤltniß umgekehret, als die Gewichte dieſerfluͤßigen Weſen, welche nur wie 10 zu p iſt.Und man muß merken, daß beyde nicht ſo ge-nau mit einander uͤberein kommen, als dasWaſſer und Queckſilber. Denn im Anfangeiſt der Unter ſcheid wenig merklich, und alsdenniſt diejenige Zeit, welche das Waſſer erfordert,einen gewiſſen Theil der Waͤrme anzunehmen,oder ihn zu verliehren, ohngefaͤhr den vier-ten Theil groͤſſer, als die, welche das Oel noͤ-thig hat; der Unterſcheid aber nimmt immer-mehr und mehr zu, und gegen das Ende werdendiejenigen Zeiten, welche das Waſſer braucht,doppelt ſo groß, als die, welche das Oel noͤthighat; wie ſolches aus nachfolgenden Verſuchenerhellet.

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