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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wettergläſern. 153

che viel kaͤlter ſind, als die in der noͤrdlichen,gelegenen aͤhnlichen Gegenden. So, daß inAmerika , unter eben der ſuͤdlichen Breite, dieKaͤlte viel groͤſſer iſt, als in Europa auf denErdſtrichen der gerade entgegen liegenden nord-lichen Halbkugel. Woraus denn eine Urſacheder Waͤrme erhellet, die ungleich kraͤftiger iſt,als die ordentliche Wuͤrkung der Sonne; eineder Erde eigenthuͤmliche Urſache nehmlich, unddie in einigen Gegenden zwar wuͤrkſamer iſt, alsin andern, allenthalben aber eine betraͤgtlicheKraft aͤuſſert.§. 31. Der ſinnreiche alley(a) hat ei-ne ziemlich kuͤhne Hypotheſe erſonnen, deren erſich bedienete, unter andern die ungleichen Gra-de der Waͤrme, und deren unregelmaͤßige Ver-aͤnderungen in verſchiedenen Gegenden des Erd-bodens zu erklaͤren. Er nimt an, daß ſich vorZeiten die Erdkugel um eine ganz andere Achſegedrehet habe, als gegenwaͤrtig; und daß daherdie ausnehmende Kaͤlte, die man an einigenOrten, wie z. E. in Nordweſt von Amerika inder Gegend Hudſon, bemerkte, vielleicht daherkommen koͤnne, weil dieſer Strich ehedem vielweiter gegen Norden oder den Nordpol gelegengeweſen, als heut zu Tage; und man noch vonder Zeit her, in der erwehnten Gegend ſo vielesEis antraͤfe, welches noch nicht geſchmolzen ſey,und die Luft ſo ſehr erkaltete, daß man kaumK 5 die

() Philoſ. Tranſ. abr. VI. 2. p· 41.