Buch 
Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
Seite
211
JPEG-Download
 

mit den Wetterglaͤſern. 211

dieſer fluͤßigen Weſen. Laͤßt man ſie langer ko-chen, ſo nimt dieſer Grad der Hitze inner ſolange zu, bis ſie anfangen zu brennen. DerHerr Muſſchenbtoͤk zeigt uns ein Mittel, die-ſen Grad ohne ein Wetter glas zu beſtimmen,und war durch die Ausdehnung, die ſie in denMetallen verurſachen; und hierdurch Fndetman, daß ihr Grad der Hitze viel ſtaͤrker ſey,als der, in welchem das Qneckſilber kocht. Nachden Verſuchen des erwehnten Verfaſſers(a),verhaͤlt ſich alſo diejenige Ausdehnung, welcheein Stab Eiſen von bemacbobten Nubenoleannimt, wenn es eben auffangen will zu bren—nen, zu der, welche durch das lochende Waſſereben einem ſolchen Stabe Elſen mitgetheilet wird,wie 201 zu 53, oder wie 682 zug Nimtman alſo an, daß die Ausdehnung des Queck—ſilbers ſich ſo weit erſtreckete; ſo wurde eine ſol—che Hitze unſer Wetterglas auf den 714ten—68» + 22 Grad heben: und wenn man mit demHerrn Newton, die Grade der Hitze von demEispunkte an zehlet; ſo wuͤrde ſie beynahe 725— 3 5 mal ſo ſtark ſeyn, als die Hitze des ko—chenden Waſſers.

Uebrigens entſtehet in dem Oele, bey ei—nem noch viel geringerm Grade, ein kleinesKrachen, welches das gewaltſame Austreiben

der

(0) Tent. Exp. Acad. Cm. add. II. p. 20.