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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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35
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Z4 Das zweite Hvuptstück von einigen

das Quadrat von 2 ist 4. Wäre der Dia«Meter drei mahl grösser: so würde die Cir»kelflache neun mahl grösser seyn - als dieFläche des ersten, der nur Einen Zoll imD'ameter hat.

Dieser-Lehrsatz: daß die Flächen der Eir,kel sich gegen einander wie die Quadrate ih-. rer Diameter verhalten , ist von grosse,irNutzen so wohl in der Naturlehre als 'Astro-nomie, und muß daher wohl bemerket wer-den. Laßt uns z. E. annehmen, der Dia-meter der Erdkugel wäre vier mahl grösserals der Diameter des Mondes, wie vielmahl wükde alsdann die scheinbare Flacheder Erde vorn Monde ausgesehen, grösser seynals die schrinbarc Fläche des Mondes, vonder Erde auS gesehen? Die Antwort stießtauS dem bewiesenen Lehrsätze. Denn da dieFlachen der Eirkel sich gegen einander wie dieQuadrate ihrer Diameter verhalten und dasQuadrat von 4 gleich -ü ist: (h atz. - so mußdie Erde in den, angenommenen Falle eine16 mahl grössere Cirkelsiächc haben als beidem Monde anzutreffen ist. Befänden wiruns also auf dem Monde und wendeten daSGesicht nach der Erdkugel hink so würdenwir am Himmel eine Scheibe glänzen sehen,die i ^ mahl grösser wäre, als uns an i ztder Mond vorkommt.

§. 32 .