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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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77
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76 Das erste Hauptst. von den Bewegungen

jede Umdrehung der Erde um ihre Are und! tlalso jeder Stecntag so lang sey als der andere?! j<Die königlich preussische Akademie der Wif- ^ tcseaschafcen zu Berlin hatte auf die Auflösung!dieser Frage vor einigen Jahren einen Preis! dg setzet, der dem Herrn Paul Frisi'us zu er« lkannt ist, welcher in einer Schrift, die zu "Berlin i-7s6 unter dem Titel herauögekoui« imen ist: Dissertation stir le mouvemenr dtssarns äs I- rorrs, bewiesen hat: daß dieUmwälzung der Erde immer gleich sey. Er ghat zwar seinen Satz nur blos auS lheoreti« "sehen Gründen dargethan: inzwischen ist bis ljezt noch keine einzige Beobachtung vorhanden, -aus welcher einige Ungleichheit in der Umdrc« >hung der Erde um ihre Are geschlossen werden !könnte. Und daher muß man die Sternrage ifür vollkommen gleich annehmen. Die Son« >nentage aber sind sich nicht immer gleich, wenn -man dabei auf eine Kleinigkeit siehet. Denn !eS ist uns auS dem l §. si.) bekannt, daß «die Sonne sich in der einen Halste der Ecli«, >ptic langsahmer und in der andern gefchwi»« tder bewege. Theilt man g6o Gr. oder >12-6200 Secunden in Theile: so sich 'der man, daß die Sonne täglich ey' 8 in ^der Ecliptic fortrücken muß: Bildet man sich jdemnach ein, daß, sie sich alle Tage durch da- ! >ganze Zahr gleichviel bewegt: so erhält man

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