ic-o Das zweite Hauptst. von der schciubahcrn r
hohen an der Sonne und dem Monde. Ein jeder, h
Himmel her nur jemals den 'Aufgang dieser Himmels, o
zu seyn. xörper aufmerksam betrachtet hat, dem wird adieses Phänomen nicht unbekannt seyn. Al« nlein diese zu- und abnehmende Grösse an der s,Sonne und dem Monde ist nur ein optischer ZBetrug. Man darf nur den Mond durch Hein Mal Papier, in welches man niit der aNadel ein Loch gestochen, oder auch nur durch §die hohle Hand betrachten: so, wird man st, s!gleich erkennen, daß diese Vergrößerung ei» i!blosser Schein sey. Inzwischen ist es so leicht l>nicht, die Ursache von diesem Betrüge, wer, lzu uns das Gesicht verleitet, zu entdecken, lEhemals glaubte man, daß die Vergrösse, trung des Mondes durch die am Horizont! sbefindlichen vielen Dünste verursacht würde, jDenn, wenn man z. E. eine Citronen- oder eandere Scheibe in ein Glas voll Wasser kwirft: so kommt uns solche merklich grösser svor. Allein dieses ist noch nicht hinlänglich^ !pns «inen deutlichen Begriff von der Urstch i zdieser optischen Erscheinung zu machen. Denn,' !wenn man mit dem Mikrometer den schein, <bahren Diameter der Sonne und des Mo«> Ides mißt, so wohl wenn sie ant Horizonte !als hoch am Himmel erscheinen: so wird, Iuns dieses Werkzeug, vhncrachtet ihres ver» > !schiedencn Standes, entweder gar keinen U» ^ -
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